3. Klassisches Erbe
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3. Klassisches Erbe

Zwei befreundete Komponisten mit ganz unterschiedlichem Schicksal: während der Name Schostakowitsch heute Allgemeingut ist, kennt man Weinberg kaum, obwohl sein Oeuvre ähnlich umfangreich ist. Sein Klavierquintett, ein Werk von sinfonischen Dimensionen, ist ein hochemotionales Stück, das der vor den Nationalsozialisten nach Moskau emigrierte Komponist mitten im Krieg geschrieben hat. Schostakowitschs berühmtes 8. Streichquartett von 1960 ist dessen persönlichstes Werk: es beginnt mit den Initialen D-Es-C-H und lässt mit zahlreichen Zitaten aus früheren Werken das Leben des Komponisten und die Zeit mit ihren tragischen Ereignissen lebendig werden. Das 8. Streichquartett wurde mehrfach bearbeitet. Besonders berühmt wurde die Fassung des Dirigenten Rudolf Barschai, die Schostakowitsch »autorisiert« und als »Kammersymphonie op. 110 a« in sein eigenes Werkverzeichnis aufgenommen hat. »Schostakowitsch kann man nicht verstehen, wenn man Weinberg nicht kennt – und umgekehrt« sagt die Pianisten Elisaveta Blumina, die eigens für die beiden Konzerte in Halle und Eisleben eine Fassung von Weinbergs *Klavierquintett* für Klavier und Streichorchester in Auftrag gegeben hat.

Adresse:
Am Steintor 10, 06112 Halle
Nächster Termin:
28.01.2018, 16.00 Uhr
 
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