Berenice, Regina di Egitto
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Berenice, Regina di Egitto

Für die Saison 1736 / 1737 am königlichen Theater Covent Garden widmete sich Händel der historisch überlieferten ägyptischen Königin Kleopatra Berenike III., die aufgrund machtpolitischer Interessen Roms in Kleinasien mit ihrem römisch assimilierten Stiefsohn verheiratet worden sein soll. In Händels Oper wird sie als starke und unabhängige Frau gezeichnet, die sich dem Machtkalkül Roms zu Beginn widersetzt und der Heirat mit dem römischen Fürsten Alessandro aus Unabhängigkeitsstreben und Liebe zu Demetrio nicht zustimmt. Demetrio wiederum liebt Berenices Schwester Selene, die seine Liebe erwidert, aber von Berenice zur Stärkung eines Bündnisses gegen Rom bereits dem Fürsten Arsace versprochen worden ist. Rom droht mit Krieg, Demetrio will sich zuerst töten, landet dann aber im Kerker, Selene ist todunglücklich, das Volk erhebt sich und mit Mitridate tritt ein weiterer Herrscher auf den Plan, der Einfluss in Ägypten gewinnen will. Politik und Liebe geraten in einen Strudel, in dem sich beide Sphären durchdringen und in absurden Verlaufsformen auf melodramatische Weise gegenseitig beeinflussen. Und doch scheinen am Ende Machtinteressen und Gefühle in Einklang gebracht zu sein und das Paar Berenice und Alessandro regiert mächtiger als je zuvor auf dem ägyptischen Thron.


Irrtümer, Missverständnisse, Rache, Macht und Liebe finden in Händels einfallsreicher Musik voller subtiler Wendungen ihren Ausdruck und erzeugen stark umrissene und psychologisch ausgeleuchtete Charaktere. Zur Eröffnung der Internationalen Händel-Festspiele führt die Oper Halle das Werk zum ersten Mal in der neuen Hallischen Händel-Ausgabe auf.

Adresse:
Universitätsring 24, 06108 Halle
Nächster Termin:
25.05.2018, 19.30 Uhr
 
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