Geächtet
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Geächtet

Upperclass, Upper East Side und Loftkultur. Teil dieser Welt ist Amir Kapoor, Sohn pakistanischer Einwanderer, der in einer renommierten jüdischen Anwaltskanzlei arbeitet. Er ist das, was man ein geglücktes Integrationsbeispiel nennt. Amirs Frau Emily ist protestantische Amerikanerin und steht als Künstlerin ihrerseits vor dem Durchbruch. Um diesen zu begünstigen, hat das Paar den einflussreichen Galeristen jüdischer Herkunft Isaac eingeladen. Zusammen mit dessen afroamerikanischer Frau Jory parlieren sich die vier zunächst durch Fragen der Kunst- und Religionsgeschichte. Zwischen Aufklärung und Vorurteil, Anpassung und Selbstleugnung beginnen die mühsam konstruierten Biografien jedoch zu bröckeln. Die Bekenntnisse zu privatem und politischem Konsens, auf denen der Erfolg aller Beteiligten fußt, offenbaren sich als Lippenbekenntnisse, hinter denen sich Selbst- und Fremdenhass jäh entladen werden.


»Ayad Akhtar schreibt im Stil von Woody Allen, interessiert sich für Minderheiten in der High Society Amerikas und schafft es, verstrickte Situationen mit witzigen Dialogen, hohem Rhythmus und gut geschriebenen Szenen zu verknüpfen. In 90 Minuten schildert er ein heikles und hoch brisantes Thema und zeigt uns eines der kollateralen Opfer des Terrorismus: ein Mensch muslimischer Herkunft, der vor allem als westlicher Bürger akzeptiert werden möchte, aber nur auf Missverständnisse stößt.« So die französische Regisseurin Sandrine Hutinet, die erstmals in Halle arbeiten wird.

Das Stück wurde 2013 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

 

Adresse:
Große Ulrichstraße 51, 06110 Halle
Nächster Termin:
12.01.2018, 20.00 Uhr
 
Halle Stadtmarketing

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