Nachtasyl - Szenen aus der Tiefe
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Nachtasyl - Szenen aus der Tiefe

In einer russischen Provinzstadt vermieten Michail und seine Frau Wassilissa einen schäbigen Kellerraum an gescheiterte Existenzen. Mit niederen Tätigkeiten halten sich die Protagonisten über Wasser, müssen ihr Hab und Gut verkaufen, stranden im kriminellen Milieu, prostituieren sich oder gehen überhaupt keiner Tätigkeit mehr nach. Gewalt, Streit und Alkoholismus kennzeichnen das Dasein dieser Menschen, die auf engstem Raum zusammengepfercht nach Halt suchen. Hoffnungslosigkeit und Elend lassen jeden Ansatz zum Aufbegehren gegen die Umstände ersticken. Und so bleiben ihnen lediglich ihre Träume von einem eingebildeten oder wirklichen, einem früheren oder kommenden Leben.


Gorki schrieb sein Drama in der Erwartung, dass die Verhältnisse sich bessern mögen. Vor dem Hintergrund sich verschärfender sozialer Zustände weltweit finden sein Pessimismus und die Suche nach einer positiven Vision heute wieder ein scharfes Gehör.


Martina Eitner-Acheampong inszeniert Gorkis *Nachtasyl* mit den Studierenden des Halleschen Schauspielstudios.

Nach der Erarbeitung der Studioinszenierung *Ungehorsam*, der französischen Gesellschaftssatire *Der Vorname* sowie der britischen Medienfarce *In der Republik des Glücks* ist *Nachtasyl* ihre vierte Arbeit am neuen theater Halle.

 

Adresse:
Große Ulrichstraße 51, 06110 Halle
Nächster Termin:
08.02.2018, 20.00 Uhr
 
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Tel.: 0345 1229984

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