5. Sinfoniekonzert am Sonntag: Don Quixote

5. Sinfoniekonzert am Sonntag: Don Quixote

Ein »Ritter von trauriger Gestalt«, ein klappriger Gaul und ein naiver Knappe im Kampf gegen Windmühlen und andere Hirngespinste – nur wenige literarische Schöpfungen erlangten so weitreichende Berühmtheit und Rezeption in der Kunst wie Miguel de Cervantes‘ *El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha* (*Der erfindungsreiche Junker Don Quijote aus La Mancha*). Wirklichkeit, Traum und Wahnsinn vermischen sich in der Geschichte, in deren Zentrum der verarmte Landadelige Don Quijote den im späten Mittelalter unter Noblen besonders beliebten Ritterromanen verfallen ist und selbst in die Rolle eines stolzen Reiters schlüpft, um in allerlei Abenteuern Heldentaten zu vollbringen.


Der Witz, das Groteske und der Tumult um die Ritterprüfungen *Don Quijotes* inspirierten bereits Komponisten der Barockzeit wie Henry Purcell und Georg Philipp Telemann und auch an der Schwelle zum 20. Jahrhundert hatte die Romanvorlage keinesfalls an Anziehungskraft und Unterhaltungswert eingebüßt.


Zu den heute bekanntesten Kompositionen über den spanischen Möchtegernhelden zählt Richard Strauss‘ Don Quixote, ein Variationswerk, in dem der Meister der Instrumentation alle Register zieht. In solistischen Rollen treten hier die Staatskapellen-Musiker Hansjörg Pohl am Cello und Matthias Gallien an der Viola in Erscheinung. Ergänzt wird das Programm durch die farbige Ballettmusik des Franzosen Jacques Ibert zu *Le chevalier errant (Der wandernde Ritter*), in der der Komponist das »Goldene Zeitalter« wiederaufleben lässt.



Matthias Gallien, *Viola* | Hans-Jörg Pohl, *Violoncello*

Ariane Matiakh, *Leitung*

 

Adresse:
Salzgrafenplatz 1 , 06108 Halle
Nächster Termin:
07.03.2021, 11.00 Uhr
 
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