8. Sinfoniekonzert
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8. Sinfoniekonzert

Gustav Mahlers 3. Sinfonie entstand in der idyllischen Abgeschiedenheit eines Komponierhäuschens am Attersee im Salzkammergut in den Sommermonaten zwischen 1892 und 1896. Das abendfüllende Werk breitet in sechs Sätzen eine überwältigende musikalische Kosmologie vor dem Hörer aus, die von der irdischen Natur bis zur göttlichen Liebe führt. Zu Beginn dringt ein urgewaltiger Weckruf durch die unbelebte Natur, dem das Erwachen von Blumen und Tieren folgt. In mahnender Funktion tritt der Mensch hinzu, verkörpert durch die Altstimme: »O Mensch! Gib Acht!«, lauten die Worte aus Friedrich Nietzsches »Also sprach Zarathustra«, die Mahler auf höchst eindringliche Weise in seine Tonsprache webt. Scheinbar von den irdischen Zweifeln losgelöst, lässt der Chor der Engel sein heiteres »Bimm bamm« erschallen – dabei berichtet er, dass auch im Himmel nicht alles reine Freude ist, denn Petrus muss reuevoll seine Sünden beichten. Der friedvolle Schlusssatz, eines der schönsten Stücke aus der Feder Mahlers, führt schließlich zum Höchsten selbst: »Das Motto zu diesem Satz lautet: ›Vater, sieh an die Wunden mein! Kein Wesen lass verloren sein!‹ (…) Es soll damit die Spitze und die höchste Stufe bezeichnet werden, von der

aus die Welt gesehen werden kann. Ungefähr könnte ich den Satz auch nennen ›Was mir Gott erzählt‹. Und zwar eben in dem Sinne, als ja Gott nur als ›die Liebe‹ gefasst werden kann.«

Adresse:
Salzgrafenplatz 1 , 06108 Halle
Nächster Termin:
26.05.2019, 11.00 Uhr
 
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