Der Beitrag jüdischer Intellektueller am geistigen und politischen Leben der Weimarer Republik
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Der Beitrag jüdischer Intellektueller am geistigen und politischen Leben der Weimarer Republik

Mit der „bürgerlichen Emanzipation“ der Juden begann der

Aufstieg der deutschen Juden in akademischen Berufen, in

den modernen Wissenschaften, in der Literatur, Musik, Malerei, im Film und anderen Künsten, in Politik und öffentlichem Leben. Ihre Flexibilität, Innovationsbereitschaft und traditionell geschulte Geistesschärfe machte sie zu „Pionieren der Moderne“. Besonders in der ersten bürgerlichen Demokratie Deutschlands, der Weimarer Republik, führte die jüdische Beteiligung zu einer beispiellosen Blüte des deutschen Kulturund Wissenschaftsbetriebs, von der Deutschland bis heute

profitiert. Sie endete abrupt mit der Machtergreifung der

Nationalsozialisten 1933. Albert Einstein, Sigmund Freud,

Arnold Schönberg, Max Reinhardt und viele andere aus

Deutschland emigrierte Intellektuelle prägten noch für kommende Jahrzehnte die Entwicklung der Wissenschaften und den geistigen Diskurs.

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