Der Tempelherr
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Der Tempelherr

Petra und Heinar können durchatmen! Endlich verwirklichen sie sich ihren Traum vom Eigenheim. Endlich haben sie die Flucht ins Grüne angetreten, um ihre Städterlungen mit sauberer Luft aufzufüllen. »Wir ziehn aufs Land«!, verkünden sie und laden ein, um den gewonnen Lebensraum mit ihren Freunden zu feiern. Und während Heinar schon konzentriert hackt und sägt und senst und schaufelt, gesellt sich die schwangere Petra zu den Gästen. Gemeinsam braten sie Würstchen und breiten ihr angehäuftes Fachwissen zum Thema Wohnideen aus: »die Tagesdecke selbst genäht, die Nachttische antik vom Trödler, das Bett aus Lärchenholz«.


Da plötzlich sammeln sich an den Grundstücksgrenzen einheimische Zaungäste und beäugen die frisch zugezogenen Städter. Aber je lauter die Landbevölkerung über die Fremden wettert, desto emsiger baut Heinar an seinem neuen Wohnsitz. Immer größer und verzweigter soll es sein: Stufen, Sockel, Säulen, ja sogar eine Statue wird sichtbar. »Aus den Ruinen des Kontinents«, so der ehrgeizige Häuslebauer, »müsse man sich selber neu erfinden, sich selbst gebären sozusagen«. Und wie aufs Stichwort, mitten auf dem Baugrund, platzt Petras Fruchtblase…


Ferdinand Schmalz verwebt in seinem neuesten Stück »Der Tempelherr« eine konkrete Handlung mit symbolischen Verweisen: Wenn Petra und ihre Freunde darüber philosophieren, wie sie künftig leben wollen, ist das bei Schmalz nicht nur amüsantes Volkstheater, sondern immer auch eine scharfe Gegenwartsanalyse voller ironischer Anspielungen auf Lifestyle und Weltpolitik.

Adresse:
Große Ulrichstraße 51, 06110 Halle
Nächster Termin:
10.12.2019, 20.00 Uhr
 
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