Männerphantasien
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Männerphantasien

Das Standardwerk zur Vorgeschichte des Nationalsozialismus in einer neuen, erweiterten Ausgabe. So aktuell wie nie.


Vor 40 Jahren erschien mit Männerphantasien Klaus Theweleits große Untersuchung über die sexuelle, psychologische und soziopolitische Vorgeschichte des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik. Das Werk, das für viele als Auftakt der Männerforschung in Deutschland gilt, ist längst zu einem Klassiker auch der Gewaltforschung geworden. Angesichts der Rückkehr rechten Straßenterrors und faschistoider Positionen, die viele schon an Weimarer Verhältnisse denken lassen, sowie von Propagandafeldzügen gegen freiere Sexualitäten – Stichwort: »Genderwahn« – sind die Analysen des Buches viel zu brennend, um es im Regal der großen Werke ins Archiv zu stellen. In dieser um ein langes Nachwort des Autors ergänzten Neuausgabe wird Theweleits epochales Werk nun endlich wieder verfügbar und diskutierbar, politisch neu nutzbar.


»Ich habe das Buch damals sofort gelesen, es ist und bleibt ein Monolith, ich würde sagen: ›unerreicht‹ .«

– Elfriede Jelinek


Klaus Theweleit, 1942 in Ostpreußen geboren, lebt als freier Schriftsteller mit Lehraufträgen in Deutschland, den USA, der Schweiz und Österreich. Zwischen 1998 und 2008 war Theweleit Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.


Moderation: Wolfram Ette


Eine Veranstaltung im Rahmen von >>Halle liest mit!

Adresse:
Bernburger Straße 8, 06108 Halle
Nächster Termin:
13.03.2020, 19.00 Uhr
 
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