Melissa Aldana & das Crash Trio / Sisters in Jazz
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Melissa Aldana & das Crash Trio / Sisters in Jazz

Die aus Chile stammende Melissa Aldana spielt Saxophon von Kindheit an. Bereits als Teenager begann sie, in Santiagos Jazzclubs aufzutreten. Sie studierte am Berklee College of Music in Boston, u. a. bei Joe Lovano, und in New York, wo sie 2010 ihr erstes Album aufnahm. Ihr aktuelles Album „Visions” ist 2019 erschienen, das fünfte unter ihrem eigenen Namen.


Ihre Musik ist tief im Post-Bop verwurzelt. Melissa Aldana fühlt sich den lateinamerikanischen Künstlern vor ihr verbunden, sieht sie als Wegbereiter für ihre eigene Ausdrucksweise. Sie ist inspiriert von Leben und Werk von Frida Kahlo - eine Parallele zu einer Künstlerin, der es ebenfalls gelungen ist, in einem von Männern dominierten Bereich eine ganz eigene Stilistik zu entwickeln. Wohltuend ist, dass Melissa Aldana dies auf einem Instrument tut, das im Jazz fast schon überrepräsentiert ist.


2013 gewann sie den Thelonius Monk International Jazz Saxophone Competion - als erste südamerikanische Musikerin, und als erste Musikerin überhaupt. Die Wahington Post bescheinigt ihr dabei „ein neues Gespür für Möglichkeiten und Richtung im Jazz”.


Eine europäische All-Star-Frauenband, so könnte man die Sisters in Jazz kurz umreißen. Eine Band, in der die dänische Sängerin Cecilie Norby Musikerinnen zweier Generationen um sich schart - jede aus einem anderen Land stammend, jede auf ihre eigene reichhaltige musikalische Erfahrung zurückblickend, in unterschiedlichsten Projekten. Jede der Musikerinnen hat sich auf ihre Weise der Förderung von Frauen im Jazz verschrieben, lebt also das Festivalthema aktiv. Und nicht nur das, sondern auch intereuropäische Zusammenarbeit.


Fast alle der Sisters in Jazz haben bereits auf der Bühne des Festivals Women in Jazz gestanden, haben ihren Teil der bunten Stilistik der Band in anderen Projekten bereits in Halle vorgestellt. Das Repertoire der Band setzt sich aus von Frauen geschriebenen Stücken zusammen, von weiblichen Jazz-Größen wie Nina Simone oder Abbey Lincoln, aber auch von Joni Mitchell oder Cecilie Norby selbst.


Jede der Musikerinnen wurde mit Auszeichnungen und Preisen bedacht, national wie international, und kann ihren eigenen festen Stand in der Jazz-Szene damit belegen.

Eine gemeinsame CD der Band ist 2019 bei ACT erschienen.

Adresse:
Universitätsring 24, 06108 Halle
Nächster Termin:
01.05.2020, 20.00 Uhr
 
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