Moderne Jugend? Jungsein in den Franckeschen Stiftungen 1890-1933
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Moderne Jugend? Jungsein in den Franckeschen Stiftungen 1890-1933

Die Jugend ist die Zeit des Aufbruchs, der Risikobereitschaft, des Probierens und Vorwärtsdrängens. Wie war es, jung zu sein im Jahr 1892, 1916 oder 1930 und die Jugendzeit in der hallischen Schulstadt, den Franckeschen Stiftungen zu verbringen? Waren die Erwartungen von Staat, Schule und Familie damals andere als heute? Welche Hoffnungen, Ideale und Konflikte spiegeln sich in den Lebensentwürfen und Zukunftsperspektiven Jugendlicher wider? Anhand einzigartiger Quellen aus dem Stiftungsarchiv – darunter Fotografien, Selbstzeugnisse und Objekte des Alltags, die noch nie gezeigt wurden – ist es möglich, Lebensgeschichten von Jungen und Mädchen in den Stiftungen aufzublättern. Die Ausstellung wird dabei keine fertigen Antworten liefern, sondern Geschichten erzählen, Themen und Prägungen aufzeigen, in denen junges Leben sich zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik vollzog. Wie durch ein Brennglas werden dabei die Umbrüche der Zeit sichtbar: die beginnende Emanzipation und Individualisierung, die Wirkungen und Möglichkeiten der Massenmedien, die Wunden und Erfahrungen des Ersten Weltkrieges und ebenso die Entstehung der Kunst der Klassischen Moderne.

 

Adresse:
Franckeplatz 1, 06110 Halle
Nächster Termin:
24.09.2019, 10.00 Uhr
 
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06108 Halle (Saale)

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