Wilhelm Tell

Wilhelm Tell

„Wilhelm Tell“ ist Schillers letztes Bühnenstück. Es behandelt den individuellen und kollektiven Freiheitskampf der Schweizer gegen die brutale Willkürherrschaft der habsburgischen Vögte. Der Bergwildjäger Wilhelm Tell, ein zupackender Tatmensch („Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten“) tritt seinem Gegenspieler, dem Vogt Gessler, beherzt entgegen. Dieser verkörpert die verkommene Machtgier der Fremdherrschaft, insbesondere, als er Tell dazu zwingt, einen Apfel vom Kopf des eigenen Kindes zu schießen. Schillers Motiv des gerechtfertigten Tyrannenmords („Seht Kinder, wie ein Wüterich verscheidet“) führte dazu, dass das Stück 1941 von Hitler als Unterrichtsstoff in den deutschen Schulen verboten wurde. Im Oktober 1989 sorgte der „Tell“ in einer Inszenierung des Mecklenburgischen Staatstheaters für einen Eklat im Berliner Maxim-Gorki-Theater, als die geladenen Ehrengäste das Haus türschlagend verließen.

Adresse:
Parkstraße 18, 06246 Bad Lauchstädt
Nächster Termin:
24.06.2022, 19.00 Uhr
 
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